Wie Anwender und tspin gemeinsam den Teamster formen!

Ein erstes Projektteam ist nun bereits mit einer frühen Version unseres Teamster unterwegs. Dies läutet unsere angestrebte Kundennähe ein, durch die wir unsere Software laufend an Kundenfeedback und -wünsche anpassen werden. Weiterhin wird unser Tool in seiner aktuellen Version im echten Projekteinsatz auf Herz und Nieren geprüft.

Die meisten der Funktionen zum erfolgreichen Verwalten eines Projektteams sind bereits integriert. Damit können organisatorische Dinge wie die Arbeitsaufgaben und Termine direkt im System besprochen, angelegt und bearbeitet werden. Alle zugehörigen Informationen in Form von Dateianhängen und Textinhalten sind ebenfalls nur einen Klick entfernt. Das Team muss also, von der eigentlichen Ausführung der Arbeit abgesehen, nie den Teamster verlassen!

Soweit, sogut, aber sicherlich auch schon irgendwo gehört. Welchen “spin” wir der Software noch geben, um sie besser zu machen, als vergleichbare Tools, werden wir zu einem geeigneteren Zeitpunkt näher beleuchten. Der aktuelle Praxistest liefert uns zunächst wertvolles Feedback zu allen Funktionen und der Bedienbarkeit. Die Teammitglieder geben uns Rückmeldung zu ihren Erfahrungen bei der Arbeit mit dem Teamster und äußern Wünsche von noch fehlenden Funktionen.

Wir sammeln diese Vorschläge und besprechen, ob sie noch in unser Tool integrierbar sind. Dabei werden verschieden Aspekte miteinbezogen, wie der Entwicklungsaufwand, allgemeine Nützlichkeit für alle Anwender oder Verträglichkeit mit dem restlichen Konzept des Teamsters. Auch Wünsche die zunächst zurückgestellt werden, können später mit weiteren verwandten Funktionen in einem umfangreicheren Paket umgesetzt werden. Zu den neuen Entwicklungen erhalten wir natürlich wieder weiteres Feedback, um auch diese nochmals zu verbessern. Und sollte einmal kein Wunsch offen sein, haben wir immernoch genug eigene Ideen, um euer Projektleben einfacher zu gestalten.

Dieser Dialog ist dabei keineswegs auf die aktuelle Testphase beschränkt. Auch nach der Veröffentlichung werden wir noch sehr eng mit euch -unseren Kunden- zusammenarbeiten, um unser Produkt weiterhin nach euren Anforderungen zu gestalten und euch nicht nur unseren Willen aufzuzwingen. Zur besseren Bewertung werden noch weitere Kriterien hinzukommen, wie beispielsweise die Anzahl der Anfragen bzw. Unterstützer eines bestimmten Wunsches. Sozusagen eine kleine Demokratie im Teamster-Okösystem.

Nun blicken wir gespannt auf die kommenden Monate der engen Kooperation mit unserem Testteam, um unseren noch etwas kantigen Teamster weiter abzurunden. Bis zur Veröffentlichung gibt es aber auch in Sachen neuer Funktionen noch viel zu tun, die ebenfalls wieder von Bewertungen und Wünschen profitieren können. Wir freuen uns also auf eine erfolgreiche kollaborative Zusammenarbeit mit euch, wenn der Teamster verfügbar sein wird!

photo by: matski_98

Verstärkung für tspin und den Teamster

Über ein Jahr nach der Gründung tspins und mitten in der Entwicklung des Teamsters haben wir vor kurzem unsere Ränge um zwei weitere Personen erweitert. Christian Ego und Tobias Scholze unterstützen uns seither tatkräftig bei der Entwicklung und bringen ihre eigene Expertise in unser Team ein. Doch bevor hier ihre Vorgeschichte und Aufgaben vorweggenommen werden, stellen sich die beiden euch direkt selbst vor.

Christian Ego

Hi, ich bin Chris, und studiere Informatik an der Hochschule Augsburg und werde tspin bei der Weiterentwicklung des Teamster unterstützen. Meine Motivation dazu liegt in der Faszination für das Startup und die Richtung, in die sich der Teamster entwickelt. Ich sehe darin die Möglichkeit meine im Studium erworbenen Java-Kenntnisse im Enterprise- und Webumfeld anzuwenden und mit dem Kennenlernen von Open-Source-Frameworks wie Tapestry und Co. zu erweitern.
Aufgrund meiner Erfahrungen die ich als selbstständiger Webentwickler und während des Praxissemesters bei “explido WebMarketing” gesammelt habe, denke ich, dass ich bereits ein gutes Fundament in Webtechnologien mit PHP, HTML, jQuery und CSS mitbringe, mit denen ich das Team für Webapplikationen, wie den Teamster, ergänzen kann.

Desweiteren begeistert mich das Arbeitsumfeld und die agilen Methoden, mit denen bei tspin gearbeitet wird. In einem jungen dynamischen Team, das auch innovative Arbeitsmethodiken anwendet, ins Berufsleben zu starten, war bereits zu Beginn meines Studiums mein Wunsch und ich finde mich da bei tspin unter Gleichgesinnten.

Bereits seit meiner Kindheit bin ich sehr Technik- und Informatikaffin. Neben meiner Begeisterung für diverse Computer- & Konsolenspiele hatte ich auch früh den Wunsch „etwas mit Programmierung“ zu machen. Meine ersten Projekterfahrungen hatte ich deshalb auch als Mitglied einer Modding-Group für das Spiel „Freelancer“. Schnell wurde aus dem jungen Wunsch mein Einstieg in die Webentwicklung, welche ich neben Schule & Studium als Selbstständiger ausübe.

Im Studium habe ich dann neben Java schnell auch das Thema Android für mich entdeckt und beschäftige mich im Zuge meiner Bachelorarbeit mit mobilen Systemen und der Integration in ein Cyber-Physical-System. Mein Smartphone als Gadget mit Android als Open-Source-Betriebssystem ist für mich als Informatiker mittlerweile ein wichtiger Alltagsgegenstand geworden und auch als Entwickler sehr interessant.

Auch wenn die Informatik mein Leben maßgeblich beeinflusst, gibt es jedoch noch mehr für mich. So bin ich leidenschaftlicher Kitesurfer und Skifahrer. Obwohl beides kein Alltagssport ist, ist es mir jedoch wichtig, mindestens eine Woche im Jahr auch mal „abschalten“ zu können. In meinem Täglichen Leben sind mir außerdem meine Freunde sehr wichtig. Sei es Abends weg zu gehen, um über Informatik-Themen und Alltägliches zu diskutieren, oder Klettern zu gehen.

Tobias Scholze

Servus, 
ich bin Tobias Scholze und seit Dezember 2011 Trainee [Software Engineer] bei der tSpin GbR.

Nach einer informationstechnischen Ausbildung und einem Abitur ist nun mein Informatik Studium an der Hochschule Augsburg der aktuellste Schritt meine Leidenschaft zum Beruf zu wandeln. Meine Motivation für meine Tätigkeit im Rahmen des Teamsters schöpft sich aus der verlockenden Chance, durch das Kennenlernen und Verstehen der in der Software verwendeten Technologien in aktuelle Java-Technologien einzusteigen. Hierbei seien nur einmal die Frameworks Shiro und Tapestry genannt.

Beruflich ist tspin nicht meine erste Station: aktuell arbeite ich für die IGEL Technology GmbH am Standort Augsburg. Dort betreue und erweitere das firmeninterne Intranet auf Basis von verschiedenen, meist quelloffenen, Diensten. Zuvor war unter anderem NCR/PLG mein Arbeitgeber.

In meiner privaten Zeit bin ich überzeugter Apple Jünger. Hierdurch werde ich tspin mit Kompetenzen rund um Technologien aus Cupertino unterstuetzen. Weiter engagiere ich mich in freien Projekten, so war ich bis Ende 2011 Redaktionsleiter bei ‚RadioTux‘ – einer der größten deutschsprachigen OpenSource Podcasts – eine spannende Zeit.

Es passt einfach. Meine Einstellung zu guter freier sowie properitaerer Software gepaart mit den Vorteilen eines jungen Startups und der damit verbundener Idee der schnellen Wege war ausschlaggebend für meine Bewerbung bei tSpin.

Ich freue mich auf eine aufregende und spannende Zeit!

Teamster: ein neuer Name für effiziente Zusammenarbeit

Endlich ist es soweit! Projekt Spinner verliert seinen Codenamen und heißt von nun an Teamster. Es waren lange Diskussionen und viele Vorschläge nötig, bis wir uns auf einen guten Namen einigen konnten. Wir hoffen, er gefällt euch genauso wie uns!

Nun könnt ihr sicher mit einem Namen allein nicht viel anfangen. Deshalb werden wir hier einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Projektmanagement-Suite geben und eine der zentralen Funktionen vorstellen, um euch zu zeigen wie sehr wir den Fokus auf das Team legen, statt einzig und allein auf die Projektplanung. Denn was nützt die beste Planung und Organisation, wenn die eigentliche Arbeit und insbesondere die Kommunikation von vergleichbaren Tools so oft vernachlässigt wird?

Kurzvorstellung: Teamster Aktivitätsstrom

Damit jedes Teammitglied immer auf dem Laufenden bleibt, haben wir den Aktivitätsstrom als zentrale Funktion im Teamster gewählt. Wie in bekannten sozialen Netzwerken kann man hier Nachrichten mit den Kollegen teilen und diskutieren. Erzählt von eurer Idee, die ihr ins Projekt einbringen wollt, oder holt euch Hilfe zu einer schwierigen Aufgabe. Personen, die dort explizit erwähnt werden, erhalten sofort eine Benachrichtigung und werden schon bald ihren Senf dazu geben. Wenn es für die Außenwelt auch interessant ist, könnt ihr die Nachricht natürlich zusätzlich auf Facebook und Twitter teilen.

Ausschnitt vom Teamster Aktivitätsstrom

Aktivitätsstrom im Teamster mit Filtermöglichkeiten nach Projekt, Nachrichten, Wissensinhalten, Dateien und Terminen. So bleibt man heute auf dem Laufenden!

Statusnachrichten allein geben über Aktivitäten am Projekt jedoch nicht immer präzise Auskunft. Deshalb werden im Aktivitätsstrom auch Aktionen, wie das Anlegen eines neuen Wiki-Eintrags, Hochladen einer Datei oder euch neu zugewiesene Aufgaben, aufgelistet. So ist ein neuer oder veränderter Inhalt sofort mit einem Klick erreichbar und natürlich auch kommentierbar. Sollte einmal sehr viel los sein, hat man in der oberen Funktionsleiste stets die neuesten ungelesenen Beiträge im Blick und kann den Strom entsprechend filtern.

Im Bild sind Steuerelemente und die Statusnachrichten auf englisch zu sehen. Tatsächlich ist der Teamster aber schon jetzt vollständig in englischer und deutscher Sprache verfügbar – und weitere werden folgen. Jeder Benutzer hat eigenständig die Wahl einer bevorzugten Sprache. Dementsprechend sind die automatisierten Nachrichten für Termine und neue Inhalte in der lokalisierten Fassung dargestellt, die händisch geschrieben Nachrichten bleiben jedoch im Originalton.

Damit habt ihr die wichtigsten Funktionen des Aktivitätsstroms von Teamster kennengelernt. Dazu ist noch zu sagen, dass es sich hier natürlich um “Work in Progress” handelt und somit weder das Aussehen noch die Funktionen bereits final sind. Es wird also alles hübscher und bei Bedarf um weitere Funktionen ergänzt. Habt ihr bereits Wünsche oder Fragen? Hinterlasst sie doch gleich in den Kommentaren und kommt bald wieder für mehr Vorstellungen von Teamster-Funktionen!

Ausgedreht? Keineswegs!

Einige von euch werden sich sicherlich fragen, was aus tspin und Projekt Spinner geworden ist, nachdem die Updates sporadischer geworden sind. Die kurze Erklärung lautet: wir haben für euch gearbeitet!

Den Rahmen des Hochschulprojektes haben wir bei unserem Spinner nun endgültig hinter uns gelassen, als wir auf dem fakultätsweiten Projekttag mitte Januar unsere Abschlusspräsentation gehalten haben. Alle, die diese auch für externe zugängliche Veranstaltung verpasst haben, können sich hier unseren Projektüberlick in der Präsentation über den Ablauf, Organisation und Funktion des dabei entstandenen Tools informieren. Mehr über das Tool gibts auf dieser Seite.

Doch hier fängt alles erst richtig an! Wir haben uns bereits zusammengesetzt, um die Zukunft unseres Tools zu besprechen, damit wir es euch auch in den kommenden Monaten zur Verfügung stellen können und ihr damit eure eigenen Projekte zum Erfolg führen werdet. Dazu haben wir viel Zeit investiert, die Anwendung runder zu gestalten und mit mehr Funktionen zu ergänzen. Diese werden ab März auch mehreren Projektgruppen an der Hochschule Augsburg zur Verfügung gestellt, die das Gesamtpaket auf Herz und Nieren testen werden und uns mehr Feedback für die Weiterentwicklung geben können.

Demnächst wird auch diese Website einem Relaunch unterzogen, um euch mehr Informationen über uns und den Spinner liefern zu können. Und wer weiß? Vielleicht wird es ja noch weitere Testergruppen unter unseren Interessenten geben. Meldet euch einfach!

Ein halbes Jahr Tapestry – und nun?

Es ist ein knappes halbes Jahr her, seit wir über das WebFramework Tapestry berichtet haben. Damals waren wir voller Begeisterung und Euphorie. Darum wird es nun einmal Zeit eine nüchterne und objektive zweite Meinung zu erstellen.

Die Firma tSpin arbeitet nun seit geschätzten fünf Monaten mit je vier Mann und einer Frau mit Tapestry. Wir haben vieles herausgefunden, viel geflucht und auch den ein oder anderen Workaround schreiben müssen. Aber wir haben es immer geschafft, das Ziel mit dem Framework zu erreichen.

Als ich im September in Spanien war, habe ich mich mit einer sehr begabten PHP Programmiererin und SEO-Spezialistin unterhalten können, die im Web Bereich schon einige Frameworks gesehen hat. Wir haben angefangen diverse Frameworks zu vergleichen, und zu unserer Überraschung konnte Tapestry immer eine Antwort bzw. einen Weg liefern, ein Problem zu lösen. Und sollte der Standard einmal nicht reichen, gibt es immer noch sehr viele Projekte die auf Tapestry aufsetzen, um mehr Komfort zu bieten.

Nun bleibt die Frage, was die Zukunft bringt. Die IT Branche ist im ständigen Wandel und keiner kann wirklich sagen, was morgen passiert. Kann Tapestry da mit halten? Ich wage es “Ja” zu sagen. Es ist noch nicht so lange her, als Tapestry seine neue Version 5.3 veröffentlicht hat. Diese ist nach unseren ersten internen Test auch sehr vielversprechend und wird in nächster Zeit Einzug in unseren Spinner enthalten.

Desweiteren haben wir uns einmal mit der Möglichkeit befasst, den Spinner mit seiner bestehenden Technologie auch dem mobilen Markt zugänglich zu machen. Und auch hier war nach ein bisschen Gefluche und einem Wochenende voll Arbeit und Kaffee die Lösung gestanden. Tapestry lässt sich mit ein paar Änderungen mit Frameworks wie jQueryMobile kombinieren, um neben der normalen Web Anwendung auch gleich eine Mobile Seite bzw. eine nativ aussehende App bereitzustellen.

Hungrig geworden? Folgt uns auf twitter: @tspin_de

Startupweekend Stuttgart

Es ist nun schon bald eine ganze Woche her, aber wir sind noch immer davon begeistert und voller Motivation. Ich spreche vom Startupweekend Stuttgart, wo auch tspin sein Unwesen getrieben hat. Wir haben unsern aktuellen Spinner vorgestellt, viel Feedback von Mentoren und anderen Teilnehmern erhalten und danach unsere Roadmap für nächstes Jahr angepasst.

Doch erstmal von Vorn. Was ist das Startup Weekend überhaupt? Zusammengefasst sind es einfach eine Menge Menschen mit Ideen, die sich von Freitag bis Sonntag zusammensetzen und gemeinsam arbeiten oder entwickeln. Am ersten Tag werden dazu die sogenannten Pitches gestartet, bei dem die Teilnehmer ihre innovative Geschäftsidee in 60 Sekunden vorstellen können. Anschließend findet sich zu jedem Projekt ein Team an Entwicklern, Designern und/oder Vermarktern zusammen, die das Ganze bis Sonntag Abend vorantreiben. Dann wird das Ergebnis nämlich wieder allen Teilnehmern und einer Jury vorgestellt, die sich die besten Projekte herauspickt. Zwischendurch gibt es übers Wochenende natürlich reichlich Leckereien zu essen, um einerseits die Arbeitszeiten von 9 Uhr morgens bis Nachts um 1 erträglich zu machen und andererseits exzessiv Visitenkartentausch im gemütlichen Beisammensein zu betreiben. Natürlich spricht man dabei auch über die Projekte und den derzeitigen Stand, was viel Input, aber auch Motivation mit sich bringt. Viele der Projektteams bilden nach dem Wochenende ein Startup, um ihre Idee und den entstandenen Prototypen marktreif zu machen und damit schließlich Geld zu verdienen.

Was hat das nun alles mit tspin und dem Spinner zu tun? Wir waren zwar nicht mit einer neuen Idee dort, haben aber dennoch den aktuellen Stand vorgestellt und zwei wichtige Entwicklungen als Proof-of-Concept neuer Features vorangebracht. Gleichzeitig konnten wir durch das viele Feedback, was wir bekommen haben, die zurünftige Spezialisierung des Tools genauer festmachen und unsere Roadmap darauf ausrichten. Mehr dazu werdet ihr in den nächsten Wochen erfahren, wenn es einen tiefen Einblick in den aktuellen Funktionsumfang des Spinners geben wird. Es hat sich in den letzten Wochen unglaublich viel getan, sodass wir bald ein ausführliches Preview geben können, was ihr mit unserem Tool alles anfangen könnt.

Das genaue Ergebnis und eine Zusammenfassung des Wochenendes ist hier nachzulesen. Es sind auch Bildergalerien zum ersten und letzten Tag aufgetaucht. Viel Spaß beim durchklicken!

Spinning on – Das tSpin Company Event

Steg in RiederauEin Event jagt das nächste und wir werden nicht müde. Nachdem wir die Prüfungszeit alle gut überstanden haben, und auch den Beta Release unseres Projektes Zokking.de vollbracht haben, stand der tSpin Firmenausflug an. Einmal raus aus der gewohnten Arbeitsumgebung und in Ruhe die Zeit miteinander verbringen, ohne den Kopf voll zu haben mit dem Design von Methoden und der Überlegung an dem effizientesten Algorithmus.

So ging es aus der Hauptstadt der Schwaben direkt nach Riederau, wo wir mit einer Schifffahrt über den Ammersee begannen. Am Ende dieser Fahrt standen wir dann in Herrsching, woraufhin wir uns auf dem Weg durch das Kiental auf Bayerns heiligsten Berg Andechs begaben. Dieser Berg ist nicht nur für die Mönche und ihr faszinierendes Kloster bekannt, sondern auch für das gute Bier und traditionellen Biergarten. So war bei einer halben Haxn und Steckerlfisch auch die Business-Probleme erst einmal nebensächlich.

Biergarten am Kloster Andechs
Allerdings ist das auch nur die halbe Wahrheit. Wir trafen uns nicht nur für einen schönen Tag in Andechs. Wir begaben uns am frühen Nachmittag wieder zurück nach Augsburg, wo wir uns noch einmal im Büro einfanden und über die Ziele und Ausrichtungen von tSpin und unseren Projekten sprachen.
Das Ergebnis war überraschend positiv. Mit freien Köpfen stellten wir fest, dass wir mit Spinner und unseren bisherigen Entscheidungen definitiv den Richtigen Weg eingeschlagen haben, aber dass es auch noch viel zu tun gibt. Und die Ideen sprudelten nur so aus uns heraus.

Zurzeit sind wir noch in einer zu frühen Phase, um konkrete Äußerungen zu machen. Wir müssen die Ergebnisse des Events nun erst einmal dokumentieren, kategorisieren und priorisieren, damit wir eine weitere Planung vornehmen können.
Es sei nur so viel verraten: Es wird mobil…

Was lange währt wird endlich gut – ZOKKING Previewphase

ZOKKING LogoWenn man einen Schuldigen dafür sucht, dass sich fünf Studenten dazu entschließen die Firma tSpin zu gründen, kann man hier wohl ZOKKING nennen. Dies ist neben dem Projekt Spinner ein weiteres großes Unterfangen, über welches wir bisher noch nichts berichten konnten. Das liegt daran, dass wir hierbei nur „ausführende Kraft“ sind. Das Projekt entstand im Auftrag der Firma Spatz Webservices, welcher sich inzwischen zu einer langfristig ausgelegten Kooperation entwickelt hat. Wir haben diese Gelegenheit dann gleich dazu genutzt, unsere langjährige Zusammenarbeit nun endlich offiziell als Firma auf die Beine zu stellen.

Nach vielen schlaflosen Nächten und diversen Kannen Kaffee wurde das Projekt nun in die Previewphase entlassen. Diese ist als closed Beta zu sehen, also noch nicht für die breite Öffentlichkeit verwendbar. Jedoch kann man sich auch ohne Einladung vorab anmelden oder auf Facebook den aktuellen Entwicklungen folgen und vielleicht ja auch einen Beta-Code abgreifen.

Aber was ist ZOKKING eigentlich?

ZOKKING ist eine Tausch Plattform, die es ermöglicht Spiele der Plattformen Playstation 3, Nintendo Wii, Xbox 360 und Nintendo DS mit anderen Teilnehmern zu tauschen. Dafür erhält man eine virtuelle Währung mit dieser man sich wiederum andere Spiele tauschen kann – eine Video-Spiele Flatrate sozusagen.

Tausch bei ZOKKING

Mehr Informationen gibt es auf ZOKKING.de oder der Facebook Page

Tapestry begeistert

In den Recherchen zu den Technologien, die in unseren Spinner fließen sollen, sind wir im Web-Bereich schnell auf Apache Tapestry gestoßen. Wir sind mittlerweile von den Funktionen und Vereinfachung unserer Arbeit so überzeugt, dass wir euch an dieser Stelle das Framework kurz vorstellen möchten. In Zukunft werden wir hier auch weitere Einführungen in die von uns verwendeten Technologien geben, aber nun bleiben wir erstmal bei Tapestry und dem Spinner.

Tapestry 5 LogoObwohl dieses Projekt eigentlich darauf ausgelegt ist, ein Basisframework zu erstellen, haben wir uns dazu entschlossen, einige Beispielmodule prototypisiert zu implementieren, um sie gegen unsere Anforderungen zu testen. Es ging also darum, ein WebFramework zu finden, mit dem man schnell und einfach kleine Anwendungen hochziehen kann. Es wundert mich nicht, dass es gerade unser Technikexperte Peter war, der uns voller Begeisterung im Meeting am Montagmorgen berichtete, genau ein Solches gefunden zu haben. Tapestry sei der Name, und es soll unseren Bedürfnissen gerecht werden.

Erste Recherchen sahen sehr vielversprechend aus, also haben wir uns darauf eingelassen. Die Installation verlief ohne Probleme und auch das sehr ausführliche Tutorial funktionierte auf Anhieb! Das ist mittlerweile leider zu einer Seltenheit geworden. Es fehlt öfters immer wieder eine Einstellung oder die Beispiele sind für eine ältere Version gedacht, was die Euphorie schnell wieder in Frust umschlagen lässt.

Was ist es also, das an dem “Teppich” so toll ist? Nun, alle Vorteile aufzulisten wäre definitiv zu viel, aber ich möchte es mir nicht nehmen lassen, einige aufzulisten. Nehmen wir an, wir möchten einen User in unserem System erstellen. Dann liegt es nahe, eine User Entity zu schreiben:

public class User {

    private String name;
    private String firstName;
    private String eMail;

    public String getName() {
        return name;
    }
...

Eine handvoll Attribute, die Getter und Setter erstellt die freundliche IDE für uns und das war es. Nun ist es Zeit ein Formular zu erstellen, um einen User anzulegen. In Tapestry ist eine Webseite in eine tml-Datei mit HTML-ähnlichem Inhalt zur Darstellung und in Java-Code-behind zur Vorbereitung und Verarbeitung der Daten getrennt. Die Verbindung der Beiden wird in Tapestry ganz einfach durch gleiche Benamung hergestellt.

Die tml ist denkbar einfach gestaltet.

<t:beaneditform object="user"/>

Und wie kompliziert sieht die .java aus?

public class CreateUser {
     @Property
     private User user;
}

Das war alles? Wie sieht das Ergebnis aus?

createUser

Ziemlich beeindruckend. Damit ist aber noch lange nicht genug. Sich die Daten wieder anzeigen zu lassen ist genauso einfach. Hier ein Beispiel einer “Adress-Entity” mit etwas mehr Attributen.

<t:grid source="users"/>

Das sieht dann so aus:

showAdress

Zugegeben ich möchte nun nicht das ganze Tutorial abarbeiten. Wie leicht Messages erstellt werden können, die Validation, die einfache Einbindung von Hibernate und co. sind nur wenige Punkte, die uns begeistern. Wer Lust auf Mehr bekommen hat, dem kann ich nur eins der vielen Beispiele ans Herz legen.

Okay, okay wir sind sehr begeistert. Aber ist man das nicht immer von einer neuen Technologie? Zugegeben am Anfang ist alles rosa-rot, denn man kennt bei weitem nicht die ganze Wahrheit. Wir arbeiten nun schon einige Zeit mit Tapestry und haben uns auch schon das ein oder andere Mal eine blutige Nase geholt. Es ist natürlich nicht alles Gold was glitzert. Aber ich muss gestehen, dass Tapestry, obwohl es so leichtgewichtig ist, nichts an Mächtigkeit einbüßt. Es kann vorkommen das das Verhalten der Standard Module nicht immer dem entspricht, was man gerne haben möchte. Aber man hat immer die Chance sich seine eigenen Komponenten zu schreiben, und vorhandene zu erweitern. Um das Ganze zu verdeutlichen, hier ein kleines Beispiel: Ich kann mit relativ wenig Code so ziemlich jedes Event abgreifen, das ich möchte. Folgende Zeilen werden ausgeführt wenn der Benutzer in einem Grid namens “userGrid” etwas verändert, wie sortieren oder die automatische Pagination verwendet.

@OnEvent(component = "userGrid")
void doIt(){
     // your code here...
 }

Natürlich können die Events auch spezifiziert werden, aber das gibt es als Hausaufgabe an die fleißigen Leser.

Statusupdate Spinner

Vor einiger Zeit wurde hier die Idee hinter unserem Projekt “Spinner” vorgestellt. Der Spinner ist unser firmeneigener Baukasten für ein zentrales Softwaresystem, das modular erweiterbar ist und als Hauptanlaufstelle beispielsweise für ein Intranet dient.

Die Arbeit erfolgt im Moment als Projekt in unserem Masterstudiengang an der Hochschule Augsburg. Da das System nach Abschluss der Projektarbeit dort auch direkt produktiv eingesetzt werden soll, entwickeln wir als erste Ausprägung des Spinners ein Portal zur Projektorganisation. Es soll sowohl Teamintern, als auch von den Organisatoren der Hochschule genutzt werden, um die vielen Studentenprojekte zu verwalten und eine Kommunikationsplattform zur Verfügung zu stellen. Bisher musste sich jede Gruppe weitgehend selbstständig darum kümmern. Natürlich wird das Tool im Anschluss nicht nur auf Studenten getrimmt sein, sondern für jegliche Art der Teamorganisation verwendbar sein.

Die Entwicklung ist in vollem Gange und wir sammeln wertvolle Erfahrung in der aktuellen Prototypen-Phase. Wir werden bald auch konkretere Informationen zum Funktionsumfang des Portals veröffentlichen, doch zunächst möchte ich auf unsere kommende Präsentation des aktuellen Stands am Projekttag der Hochschule Augsburg hinweisen. Sie findet morgen (Donnerstag, 30.06.2011) um 15:10 Uhr am Campus am Roten Tor in Gebäude M statt. Interessierte aus der Umgebung (auch nicht-Studenten!) können sich gern zu uns gesellen und im Anschluss auf dem Sommerfest Kontakt mit tSpin knüpfen.

Wir werden von nun an übrigens eine Facebook Page über Projekt Spinner führen, um regelmäßiger Updates zum Status liefern zu können. Ihr könnt dort auch gern Vorschläge für Funktionalitäten in eurem Wunschportal geben, oder Fragen zum Spinner stellen. Wir freuen uns über jedes Feedback!